Fechten als Lebenselixier
oder:
"Es gibt keine Methode, die allein den Lebenserfolg garantiert"
Der Reiz, die Schönheit des Fechtens, als Fähigkeit, Stoßwaffen, wie das Florett, gegen einen Gegner zu führen, ist das Erlangen eigener Bewusstseinsgrenzen über einen fairen Sportkampf. Es gilt nicht mehr, nur zu überleben ! Viel wertvoller, viel fruchtbarer das Ergebnis, wenn jeder dem anderen sein Leben und damit sein Tun lässt. Der Sieg oder0die Niederlage kommt über ein bestimmtes eigenes Lebenskonzept zustande. In der Kindheit wurden mir ersten Fechtschritte 1972 über ein leistungsorientiertes Konzept von dem guten Fechttrainer und Olympiateilnehmer von 1968 in Mexiko, Herrn Dieter Athenstedt, nahe gebracht. Die frühzeitig entstandene Liebe zum Sport sicherte aus meiner Sicht die nunmehr 3 Jahrzehnte andauernde Freundschaft.
"Einen Gegner zu besiegen, ohne dass er ahnt, wie und warum, das ist die höchste Kunst, das höchste Ziel, dass man anstreben muss" (E. Cosje)
Diese Kunst des Gedanken/Tat-Zusammenspiels als eine Darstellung und eine Art Unverwechselbarkeit meiner Person möchte ich stets neu kultivieren. Und damit die Frau zu sein, als die ich für die Spiele des Lebens angelegt bin und nicht die, die Andere im sonstigen Alltag in mir sehen wollen. In diesem persönlichen Anspruch zeitliche, rhythmische und technische Bewegungselemente zu präsentieren war die erste Einsicht, Verzicht, in jedem Fähigkeitsbereich des Duells erstklassig zu sein, zu üben. Eher war ich über die Jahre in unterschiedlichen Fechtturnieren bereit, zu lernen, in der richtigen Reihenfolge Prioritäten zu beachten.
Die Trefferaktionen nicht über unnötige Affekthandlungen, oder unentschlossene Handlungen mit (Kampf-) Zeit und (Muskel-) Kraft zu vergeuden, sondern über schnelle, klare Entscheidungen herbeizuführen.
Meine Erfahrungen dazu sind:
Jeder Gegner, jedes Problem, dass sich dir stellt, hat ein Muster !
ersetze für die eigene Strategiebereitstellung deinen Gegner/dein Problem in dieses Muster !
Es reicht nicht, nur die eigenen Strategien zu berücksichtigen, denn dann wird der Gegner das Problem so agieren, wie "du" selbst bist.
Verwende die Strategien des Gegners zur Erlangung des Sieges !
Anhand des Fechtens heißt das spezifisch z.B.
Ist der Gegner angriffsstark, sei du ebenso angriffsfreudig...
Ist der Fechtgegner stark in der Verteidigung, fordere ihm zum Angriff heraus.....
In ihrer Gefechtstaktik undurchsichtige Gegner mit eigenen Scheinaktionen oder in Zweite-Absicht-Aktionen zum Handeln zwingen....
Fechter, die die eigene Aktion stören, durch geradlinige, direkte Stöße überraschen...
Weniger die Waffe und der Körper, sondern das geistesgegenwärtige Vermögen in der Umsetzung von Absicht und Ergebnis entscheidet über den Sieg !
Damit soll mein Anliegen hier eine Art der Klarstellung sein, dass der Fechtsport als Adaption persönlicher Entwicklungen hohen Wert besitzt.
Modernes Fechttraining in Form von Lektionen und Gruppenunterricht mit Jugendlichen und Erwachsenen selbst einbringen zu können und wo Schüler und Trainerin gleichermaßen lernen, mit positiven und negativen Erfahrungen und deren Konsequenzen zu leben, sehe ich als persönliches Glückserlebnis !
Zu meinem privaten Glück aktuell, die anstehenden Silberhochzeitsfeierlichkeiten und ich mich glücklich wähne, auf diesen Lebensabschnitt so wunderbar stolz sein zu können, hauptberuflich mit Begeisterung u.a. die DFB Mobil und das DFB & McDonald´s Fußballabzeichen betreue www.nfv.de
Unsere Söhne Tobias und Bernard mischen die berufliche Medienlandschaft in Deutschland ein wenig auf. Tobias nach Abschluß seines Studiums hat sich einen Job als Redaktionsassistent in einer der unendlich vielen Medienfirmen in Köln gesucht. Viel Erfolg wünsche ich ihm.
Bernard büffelt den Bachelor an der Uni Hildesheim in den Bereichen Film, Kunst und Literatur.
Und meine Lebensphilosophie bei all den Lebensausfgaben:
Morgens und abends zu lesen Der, den ich liebe
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To read in the morning and at night My love |
Andrea
2009